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Radfernwege Tracks (im PCX5 Format)
aktueller Trackdatenbestand: 33.456 km
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 | Da war doch was
Eigentlich ist es ja peinlich und wenn es einem passiert, ist
man erst einmal ganz perplex. Wir haben unterwegs schon oft
darüber Späße gemacht, aber irgendwann ist es halt
mal soweit und die Befürchtungen werden Wirklichkeit. Nein, es
ist nicht so furchtbar schlimm, es bleibt bei Materialschaden, der
zwar ärgerlich ist, aber man kann es ersetzen. Doch das Ganze
der Reihe nach ...
Die Radtour hatten wir schon einmal geplant, waren mit dem Auto
bis zum Startort Michelbach gefahren und da nahm das Drama seinen
ersten Lauf. Ich hatte meine Tretpumpe dabei und damit sollten die
Rennradreifen aufgepumpt werden (8bar waren verlangt). Wenn das
franz. Ventil zumacht, pumpt man den Schlauch der Luftpumpe auf -
so soll es eigentlich nicht sein und da die Pumpe schon etwas
älter war, gab der Schlauch mit einem lauten Knall die
enthaltene Luft frei. Da blieb und nur noch eine kleine Handpumpe,
da durch das Entlüften der Reifen mittlerweile platt war.
Nachdem ich die ersten bar reingepumpt hatte, übergab ich
Stefan das Zepter bzw. die Pumpe. Dabei ist anscheinend nach
wenigen Pumpversuchen was schief gelaufen. Stefans Vorderrad am
Rennrad wollte einfach keine Luft mehr annehmen. Probierte es
selbst und dann zerlegte ich das Vorderrad, um nach der Ursache zu
sehen. Schnell wurde ich fündig - das Ventil war eingerissen
und da war selbst mit Flicken nichts mehr zu machen. Nun gut, ich
habe einen Ersatzschlauch dabei waren meine ersten Worte. Doch der
war nicht auffindbar. Ein Radgeschäft gibt es in Michelbach
nicht und deshalb blieb uns nichts anderes übrig, als die Tour
zu verschieben.

Ein paar Wochen später war es wieder soweit - zweiter
Versuch. Ich befestigte mein Rennrad auf dem Dachträger und
wollte losfahren. Da hinter meinem Wagen ein Hindernis stand,
überlegte ich nicht lange und wollte noch mal vorsetzen, um
das Hindernis umfahren zu können. Dabei ist es dann passiert -
ich hörte ein dumpfes Geräusch und irgendetwas war vom
Autodach runtergefallen. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen
- da war das Rad auf dem Dach und ich war tatsächlich unter
den Carport gefahren. Das konnte von der Höhe nicht gutgehen.
Dem Rad ist zum Glück nichts passiert und am Auto blieb eine
kleine Schramme zurück. Der Dachträger war leider weniger
gut davongekommen - der Radträger war gebrochen und für
das Modell gibt es leider keine Ersatzteile mehr. Aber so schnell
hatte ich bislang noch nie das Rad vom Dach heruntergeholt - sonst
dauert das immer etwas länger. Von Wiederholungen möchte
ich allerdings absehen ...
Die Tour wurde später trotz aller Widrigkeiten von uns
durchgeführt.
Meine Straße
Gibts doch gar nicht - was einem unterwegs so
alles passieren kann
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Eine kleiner Disput mit einem Autofahrer bei einer RTF Tour, die
wir an einem Wochenende mit dem Rennrad gefahren sind.
Nachdem mich ein roter Kleinwagen bei Gegenverkehr so knapp
überholt hatte, daß ich fast vom Rad gefallen wäre
und dieser zufällig an der nächsten Ampel wegen einer
Rotphase warten mußte, frage ich mal nach, ob das nicht etwas
knapp gewesen wäre. Er darauf, warum fährst Du nicht auf
dem Radweg, die Straße ist nur für Autos da - aber nicht
im Scherz, sondern ernst gemeint. Damit hatte sich meine Frage
schon erübrigt und das Umschalten der Ampel sowie das
ungeduldige Hupen des Hintermanns nach 5 Sekunden "grün"
beendete das geistreiche Gespräch. Da kommen einem so manche
Zweifel, die man aber lieber unausgesprochen läßt.
Es scheint wirklich ein Volkssport zu sein, durch Hupen und
wildes Zeichengeben, auf einen Radweg hinzuweisen. Das ist mit dem
Rennrad allerdings so eine Sache - auf dem Radweg sind viele
langsame Verkehrsteilnehmer und Kinder unterwegs. Da ist es
ungefährlicher, auf der Straße, wenn nur nicht von
einigen dieses penetrante Vorschriften machen wäre. Auf einem
Radweg - wir waren zu dritt mit dem Rennrad unterwegs, hätten
wir beinahe eine Kollision mit einer älteren
Spaziergängerin gehabt. Auf Zuruf hatte diese, anstatt rechs
stehen zu bleiben und uns vorbeizulassen, die Seite wechseln wollen
und dabei dem ersten von uns mit dem ausgestreckten Spazierstock
fast in die Speichen gehauen. Glücklicherweise konnten wir
alle drei noch rechtzeitig bremsen. Ein weiteres Manko ist die
Beschaffenheit der Radwege - viele sind ganz einfach ungeeignet -
insbesondere für ein Rennrad.
Es wird wohl so sein - wer selbst das Rad nie bewegt, der
verhält sich auf der Straße dem Radfahrer gegenüber
aggressiv und ist schnell bei der Hand mit irgendwelchen Hinweisen
an andere. Vielleicht sollte aber jeder mal bei sich selbst
anfangen und überlegen, ob er immer sich verkehrskonform
verhält - z.B. immer die Höchstgeschwindigkeit einhalten.
Etwas mehr Toleranz täte in vielen Bereichen sicherlich gut.
Alles hier Gesagte ist eine persönliche Meinung.
Noch eine Anmerkung - es gibt viele langsame Fahrzeuge, die z.B.
durch bauliche Maßnahmen nur 25km/h fahren dürfen - da
regt sich keiner drüber auf.
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Usertouren (im PCX5 Format)
aktueller Trackdatenbestand: 77.967 km
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